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Ausbildungsorganisation

Nach der schriftlichen Bewerbung zur Ausbildung als Psychologischer Psychotherapeut ist das Einführungsseminar zu absolvieren. Danach kann der Abschluss eines Ausbildungsvertrages erfolgen.

Die weitere Ausbildung erfolgt nach dem in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung festgelegten vier Kategorien:

Praktische Tätigkeit / Theoretische Ausbildung / Praktische Ausbildung / Selbsterfahrung.

Grundsätzlich werden alle Ausbildungsinhalte zur praktischen Tätigkeit und zur praktischen Ausbildung über die betreffenden Regionalinstitute organisiert. Sie stellen den wesentlichen Teil der Psychotherapieausbildung dar, insbesondere die unmittelbare Patientenbehandlung unter Supervision. Die Erreichbarkeit von Patienten, Behandlern und Supervisoren muss gegeben sein.

 

Die theoretische Ausbildung und die Selbsterfahrung können wie folgt absolviert werden:

 

       1. überregional an der Ausbildungsstätte des Institutes

  • Leibsch: Leibscher  Hauptstr.  41, 15910 Unterspreewald/ OT Leibsch
  • Potsdam:  Zimmerstr.  7A, 14471 Potsdam

Die Veranstaltungen finden in Form von Blockveranstaltungen beginnend am Mittwochabend bis Sonntagmittag statt. Jede Blockveranstaltung umfasst 34 Ausbildungsstunden.
Insgesamt finden 22 Blockveranstaltungen über drei Jahre verteilt statt, pro Jahr sieben bis acht Veranstaltungen.

In der Ausbildungsstätte in Leibsch bestehen zugleich Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten. Der Preis für die Übernachtung im Doppelzimmer mit Vollpension beträgt 204,00 € pro Block. Für die Ausbildungsstätte in Potsdam bestehen keine Unterkunftsmöglichkeiten von Seiten des Institutes. Gern sind wir ihnen aber bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft behilflich.

 

       2. regional bei einer Ausbildung in den Ausbildungsstätten am Institut in:   

  • Berlin: Regionalisntitut Berlin am Institut für Verhaltenstherapie GmbH, Beuthstr. 51, 13156 Berlin
  • Thüringen: Regionalinstitut Thüringen am Institut für Verhaltenstherapie GmbH, Koenbergstr. 3, 99084 Erfurt
  • Sachsen-Anhalt: Regionalinstitut Sachsen-Anhalt am Institut für Verhaltenstherapie, Hasselbachplatz 3, 39104 Magdeburg

Die theoretische Ausbildung findet zumeist am Wochenende statt.

Jeder Ausbildungsteilnehmer entscheidet sich vor Ausbildungsbeginn für eine der beiden Varianten der Ausbildungsorganisation - überregional oder regional. Ein Wechsel während der Ausbildung ist in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Selbsterfahrung mit insgesamt drei Blockveranstaltungen von jeweils Mittwoch bis Sonntag findet generell in der Seminarstätte Leibsch oder Lübben südlich von Berlin statt.

 

 

Jeder Ausbildungsteilnehmer hat sich vor Ausbildungsbeginn für eine der beiden Varianten der Ausbildungsorganisation - überregional oder regional - zu entscheiden. Ein Wechsel während der Ausbildung ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Die zeitliche Organisation der Ausbildung kann in Vollzeit über mindestens drei Jahre oder in Teilzeit (berufsbegleitend) über mindestens fünf Jahre vorgenommen werden.
Bei einer Vollzeitausbildung über mindestens drei Jahre erstreckt sich die theoretische Ausbildung auf die gesamte Zeit. Parallel dazu finden die praktische Tätigkeit und die Selbsterfahrung statt. Nach ca. 1,5 Jahren kann im zweiten Teil der Ausbildung mit der Behandlung unter Supervision (praktische Ausbildung) begonnen werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in die Gesamtausbildung ein regelmäßiges Literaturstudium einfließt. Dazu wird formal von täglich einer Stunde ausgegangen. Insgesamt bestehen folgende zeitliche Anforderungen:

  • mindestens 1.800 Stunden praktische Tätigkeit
  • mindestens 600 Stunden theoretische Ausbildung
  • mindestens 600 Stunden praktische Ausbildung
  • mindestens 150 Stunden Supervision, davon mindestens 50 Stunden Einzelsupervision
  • mindestens 120 Stunden Selbsterfahrung
  • mindestens 930 ergänzende Stunden, die sich auf die aufgeführten vier Pflichtteile beziehen

Bei einer Teilzeitausbildung, berufsbegleitend über mindestens fünf Jahre, erstreckt sich die theoretische Ausbildung ebenfalls über drei Jahre. Dabei sollte die praktische Tätigkeit vor der praktischen Ausbildung liegen. Mit der praktischen Ausbildung kann frühestens nach der Hälfte der Gesamtausbildung begonnen werden, also nach 2,5 Jahren. Bei einer berufsbegleitenden Teilzeitausbildung sind damit die Anforderungen identisch der Vollzeitausbildung, allerdings zeitlich gestreckt.